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Fußball-Kreisoberliga – Lob für die „fairste Klasse“ – Drittlezter relegiert

Marbach (pf) – Zügig und ohne besondere Vorkommnisse war die Rundenbesprechung der Fußball-Kreisoberliga Mitte vergangene Woche Donnerstag im Sportlerheim der SG Marbach über die Bühne gegangen. Gesprochen wurde dabei unter anderem über den Spielplan, die neue Relegation und die Fairness in Fulda.

Voller Einsatz, aber fair: Die Teams der KOL Mitte freuen sich auf die neue Saison. Archivfoto: Christine Görlich

Begrüßt wurden zunächst die neuen Gesichter in der KOL Mitte: Absteiger Teutonia Großenlüder, die Aufsteiger Niesig und Türkischer SV Fulda sowie die aus dem Norden umgruppierte SG Praforst aus dem Hünfelder Land.

Klassenleiter Klaus Bodusch lobte in der Sitzung vor allem die Fairness der Mannschaften seiner KOL Mitte: „Wir hatten acht Mannschaften ohne Rote Karte, das ist schon herausragend“ – und rechnerisch die Hälfte aller Teams in der vergangenen Saison. Fairste Mannschaft war die SG Marbach/Dietershan, die eine Quote von 1,56 vorwies und damit nur knapp hinter beispielsweise Gruppenligist TSV Künzell lag, der mit 1,46 als fairste Mannschaft hessenweit ab der Gruppenliga in den Hessenpokal einziehen durfte. Rechtsausschusssitzungen oder dergleichen kannte die KOL Mitte nicht, weshalb Bodusch schwärmt: „Wir haben mit die fairste Liga überhaupt“.

Selbstverständlich waren alle Vereine anwesend, und einige freuen sich auf tolle Derbys in der neuen Saison: Im Stadtgebiet beispielsweise mit FT, Haimbach, Germani, Niesig oder dem Türkischen SV, oder in den Gemeinden Ehrenberg, Künzell oder Petersberg. Von den Verantwortlichen der SG Praforst habe Bodusch nach der Umgruppierung auch nichts schlechtes gehört: „Sie haben guten Kontakt mit den Fuldaer Vereinen, ich glaube, die Mannschaft selbst hat da gar kein Problem mit, nach Fulda zu fahren“.

Neue Relegation

Was für die Kreisoberligen Nord und Süd auch schon bei den jeweiligen Rundenbesprechungen galt, gilt natürlich auch für die KOL Mitte: Es wird wieder eine Relegation geben, dazu wie in der Vorsaison zwei fixe Absteiger. Anders als vergangenes Jahr, spielen die drei Drittletzten der Kreisoberligen aber im nächsten Sommer mit den fünf A-Liga-Vertretern eine große Relegation: Die acht Teams werden auf vier Paarungen gelost, die mit Hin- und Rückspiel gespielt werden. Jene vier, die sich durchsetzen, bekommen einen Platz in der KOL. Ein „Plan B“ liege aber in der Schublade, falls Rückzüge dazwischen kommen oder die Klassen von unten aufgefüllt werden müssen.

Der erste Spieltag:

Sonntag, 2. August

15 Uhr

FT Fulda – SG Ehrenberg

SG Marbach/Dietershan – SG Edelzell/Engelhelms

SG Müs – Haimbacher SV

Türkischer SV Fulda – SG Reulbach/Brand

Germania Fulda – TSV Bachrain

RSV Petersberg – SV Großenlüder

FSG Dipperz/Dirlos – KSV Niesig

16 Uhr

SG Hilders/Simmershausen – SG Praforst

Quelle: https://www.petersberg-aktuell.de/einzelansicht/news/2026/juli/fussball-kreisoberliga-lob-fuer-die-fairste-klasse-drittlezter-relegiert-1.html